Montag, 11. Juli 2011

Resümee: Ein Tag mit vielen kleinen Helfern.

Aufstehen. Zeitdruck. Schnell auf netvibes Nachrichten aus aller Welt, dem Freundeskreis und das Wetter gecheckt. Dank RSS-Feeds alles auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Auf in die Uni: Dort werden Gruppenarbeiten in Auftrag gegeben. Man einigt sich auf einen delicious-Tag für die Linksammlung zum Thema und verabredet sich für den Nachmittag auf ein iEtherpad-Brainstorming. Die fertige Prezi-Präsentation wird allen Gruppenmitgliedern auf Box gestellt. Pause. Auf Twitter werden persönliche Interessen verfolgt und geteilt, interessante Fundstücke finden ihren Platz auf dem eigenen Blog. Daneben eigene Bilder, welche mit Creative-Common-Lizenz versehen die eigene Bekanntheit im World Wide Web steigern sollen. Ein wahrer Segen, dieses Internet und die damit verbundenen kleinen Helfer, wären da nicht auch diese Nachteile: Immer gläsernere Menschen durch google, facebook & co. Rechte aufs eigene Werk, die man youtube abtritt, sobald man ein Video hochlädt. Gesichtserkennung auf facebook. Verwirrungen im Copyrightdschungel.
Durch die Lehrveranstaltung habe ich einerseits neue interessante Tools kennengelernt, welche ich im weiteren Verlauf meines Studiums und auch danach weiterhin anwenden werde, da sie das Leben schlicht und ergreifend erleichtern. Andererseits wurden mir die damit verbundenen Risiken und Gefahren noch mehr bewusst, welche man allerdings mit gewissenhaftem Umgang eindämmen kann. Das Netz ist weder 100 Prozent Fluch noch ausschließlich Segen, sondern eben das, was man die eigene Nutzung daraus macht.

Box...

...ist eine Onlinedateiablageseite, auf der man in der kostenlosen Version 5Gb Content lagern und simpel, zum Beispiel wie hier über das Blog-Widget, mit anderen Leuten teilen kann. Die Größe der einzelnen Dateien, die man hochladen kann, ist auf 25 Mb beschränkt. Eine zeitliche Beschränkung für die hochgeladenen Daten gibt es nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass Box für Lehrveranstaltungen interessant sein könnte: Materialien können simpel und schnell hochgeladen werden. Besonders, wenn sich das PLE durchsetzt, sind solche Onlinefestplatten sicherlich hilfreich. Genau wie bei Social Bookmarks liegt ein weiterer Vorteil darin, dass man immer auf die Dateien zugreifen kann, wenn man mehrere Rechner gleichzeitig benutzt.

Dienstag, 21. Juni 2011

Delicious...

...ist ein Social Bookmarking-Dienst, mit dem man Internetlesezeichen alleine oder gemeinsam anlegen und sie für andere sichtbar machen kann. Wenn man mehrere Computer benutzt, liegt der Vorteil auf der Hand: Man hat immer Zugriff auf die Lesezeichen. Für Gruppen ist es ebenfalls praktisch: Es können gemeinsam Linksammlungen zu einem bestimmen Thema angelegt und erweitert werden.
Auch beim Stöbern bietet Delicious einen Vorteil: Alles, was man dort findet, wurde von irgendjemanden als wichtig empfunden und „eingemerkt“. Dadurch sind die Ergebnisse, im Vergleich zu einer regulären Suchmaschine, viel selektierter. Delicious lässt sich in den Browser integrieren, wodurch man dort ebenso einfach Lesezeichen anlegen kann wie auf dem eigenen Computer.
Obwohl ich nur einen Computer verwende ist Delicious eine praktische Sache, die ich z.B. für zukünftige Gruppenarbeiten verwenden möchte.

Montag, 6. Juni 2011

Twitter.

Twitter ist im Gegensatz zu facebook kein social network, sondern basiert auf einem follower/followee-Prinzip. Man folgt interessanten Leuten und interessierte Leute folgen Einem. Gegenseitiges Folgen, „Freundschaft“ also, ist kein Muss! Die Nachrichten oder Tweets sind auf eine Länge von 140 Zeichen beschränkt, was einen dazu zwingt, kurz und prägnant zu tweeten. Das macht sicherlich einen Reiz von Twitter aus.
Der größte Vorteil von Twitter ist die schnelle und simple Verbreitung von Informationen. Kein Nachrichtenmedium kann da mithalten.

Mich persönlich hat das Twitterfieber noch nicht richtig gepackt, obwohl ich schon einige interessante Leute gefunden habe. Ich verspüre bis jetzt nicht wirklich das Bedürfnis, selbst aktiv zu werden und zu tweeten. Deshalb bringt mir schnelle Verbreitung und schnelles Feedback auch nichts bis jetzt. Bis dato reicht ein Login hin und wieder, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.

Montag, 11. April 2011

Vorteile und Tücken des PLE.

Das Personal Learning Environment (PLE) ist eine aufkommende Alternative zu den Lernmanagementsystemen (LMS) wie z.B. Blackboard. Es handelt sich dabei um eine individuelle und personalisierte Lernumgebung, die vom dem bzw der Lernenden selbst organisiert wird. Diese Umgebung entwickelt sich mit deren NutzerInnen und kann in die reale (persönliches Umfeld, Arbeitsplatz, Freunde..) und die virtuelle Dimension (Allround-Internetportal, Allround-Account, Onlinewerkzeugpalette) unterteilt werden. Aufgrund dieser gemeinsamen Entwicklung ist ein lebenslanges Lernen möglich, das an niemanden gebunden ist, ausser an die NutzerInnen selbst.
Ein Allround-Internetportal haben wir im Verlauf des Kurses mit netvibes.com schon kennengelernt. So ziemlich jede meiner Internetaktivitäten kann ich von dort aus verwalten. Bis dato mache ich das aber noch nicht, weil ich ein Fan vom Flanieren im Internet bin und momentan auch noch die Zeit dazu habe.
Was halte ich von PLE's?
Ich bin gespannt, ob sie sich im Laufe der Zeit gegen die LMS durchsetzen werden. Ein entscheidender Vorteil der persönlichen Lernumgebung ist, dass sie unabhängig von der jeweiligen Institution ist und mit den NutzerInnen wächst. So kann sie sich theoretisch über die Schulzeit, das Studium oder die Arbeit weiterentwickeln.
Allerdings setzt eine solche Lernumgebung auch eine gewisse Internetaffinität, sowohl von den Lehrenden als auch von den Lernenden, voraus. Ich denke nicht, dass das jedermanns Sache ist. Ein Kurs wie der, für den ich diesen Blog hier schreibe, wäre wohl Grundvoraussetzung bei der Einführung von PLE's. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass der Fokus auf das Individuum hier langsam zu groß und die soziale Komponente vernachlässigt wird. Und ich stelle es mir schwierig vor, alle erdenklichen Institutionen, bei denen man Lernen kann, PLE-ready machen.
Fazit: Es gibt einige Steine, die dem PLE noch aus dem Weg geräumt werden müssen. Vielleicht ergibt sich das mit der immer größer werdenden Selbstverständlichkeit des Internet für Jugendliche von selbst, dann ist es denke ich eine recht feine Sache.

Weiterführende Links:
http://bms.gibb.educanet2.ch/cjacobch/12/lehre_im_web_2_0.pdf
(u.a. mit Gegenüberstellung von LMS und PLE)

Dienstag, 22. März 2011

Herzlich Willkommen...

... in Honey Badger's Burrow!

Hier wird allerlei Interessantes zur Lehrveranstaltung eStudy Skills veröffentlicht werden.

Wieso der Name? Der Honigdachs ist das mutigste Tier der Welt und gleichzeitig superputzig.