Aufstehen. Zeitdruck. Schnell auf netvibes Nachrichten aus aller Welt, dem Freundeskreis und das Wetter gecheckt. Dank RSS-Feeds alles auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Auf in die Uni: Dort werden Gruppenarbeiten in Auftrag gegeben. Man einigt sich auf einen delicious-Tag für die Linksammlung zum Thema und verabredet sich für den Nachmittag auf ein iEtherpad-Brainstorming. Die fertige Prezi-Präsentation wird allen Gruppenmitgliedern auf Box gestellt. Pause. Auf Twitter werden persönliche Interessen verfolgt und geteilt, interessante Fundstücke finden ihren Platz auf dem eigenen Blog. Daneben eigene Bilder, welche mit Creative-Common-Lizenz versehen die eigene Bekanntheit im World Wide Web steigern sollen. Ein wahrer Segen, dieses Internet und die damit verbundenen kleinen Helfer, wären da nicht auch diese Nachteile: Immer gläsernere Menschen durch google, facebook & co. Rechte aufs eigene Werk, die man youtube abtritt, sobald man ein Video hochlädt. Gesichtserkennung auf facebook. Verwirrungen im Copyrightdschungel.
Durch die Lehrveranstaltung habe ich einerseits neue interessante Tools kennengelernt, welche ich im weiteren Verlauf meines Studiums und auch danach weiterhin anwenden werde, da sie das Leben schlicht und ergreifend erleichtern. Andererseits wurden mir die damit verbundenen Risiken und Gefahren noch mehr bewusst, welche man allerdings mit gewissenhaftem Umgang eindämmen kann. Das Netz ist weder 100 Prozent Fluch noch ausschließlich Segen, sondern eben das, was man die eigene Nutzung daraus macht.
Montag, 11. Juli 2011
Box...
...ist eine Onlinedateiablageseite, auf der man in der kostenlosen Version 5Gb Content lagern und simpel, zum Beispiel wie hier über das Blog-Widget, mit anderen Leuten teilen kann. Die Größe der einzelnen Dateien, die man hochladen kann, ist auf 25 Mb beschränkt. Eine zeitliche Beschränkung für die hochgeladenen Daten gibt es nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass Box für Lehrveranstaltungen interessant sein könnte: Materialien können simpel und schnell hochgeladen werden. Besonders, wenn sich das PLE durchsetzt, sind solche Onlinefestplatten sicherlich hilfreich. Genau wie bei Social Bookmarks liegt ein weiterer Vorteil darin, dass man immer auf die Dateien zugreifen kann, wenn man mehrere Rechner gleichzeitig benutzt.
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