Dienstag, 12. April 2011
Montag, 11. April 2011
Vorteile und Tücken des PLE.
Das Personal Learning Environment (PLE) ist eine aufkommende Alternative zu den Lernmanagementsystemen (LMS) wie z.B. Blackboard. Es handelt sich dabei um eine individuelle und personalisierte Lernumgebung, die vom dem bzw der Lernenden selbst organisiert wird. Diese Umgebung entwickelt sich mit deren NutzerInnen und kann in die reale (persönliches Umfeld, Arbeitsplatz, Freunde..) und die virtuelle Dimension (Allround-Internetportal, Allround-Account, Onlinewerkzeugpalette) unterteilt werden. Aufgrund dieser gemeinsamen Entwicklung ist ein lebenslanges Lernen möglich, das an niemanden gebunden ist, ausser an die NutzerInnen selbst.
Ein Allround-Internetportal haben wir im Verlauf des Kurses mit netvibes.com schon kennengelernt. So ziemlich jede meiner Internetaktivitäten kann ich von dort aus verwalten. Bis dato mache ich das aber noch nicht, weil ich ein Fan vom Flanieren im Internet bin und momentan auch noch die Zeit dazu habe.
Was halte ich von PLE's?
Ich bin gespannt, ob sie sich im Laufe der Zeit gegen die LMS durchsetzen werden. Ein entscheidender Vorteil der persönlichen Lernumgebung ist, dass sie unabhängig von der jeweiligen Institution ist und mit den NutzerInnen wächst. So kann sie sich theoretisch über die Schulzeit, das Studium oder die Arbeit weiterentwickeln.
Allerdings setzt eine solche Lernumgebung auch eine gewisse Internetaffinität, sowohl von den Lehrenden als auch von den Lernenden, voraus. Ich denke nicht, dass das jedermanns Sache ist. Ein Kurs wie der, für den ich diesen Blog hier schreibe, wäre wohl Grundvoraussetzung bei der Einführung von PLE's. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass der Fokus auf das Individuum hier langsam zu groß und die soziale Komponente vernachlässigt wird. Und ich stelle es mir schwierig vor, alle erdenklichen Institutionen, bei denen man Lernen kann, PLE-ready machen.
Fazit: Es gibt einige Steine, die dem PLE noch aus dem Weg geräumt werden müssen. Vielleicht ergibt sich das mit der immer größer werdenden Selbstverständlichkeit des Internet für Jugendliche von selbst, dann ist es denke ich eine recht feine Sache.
Weiterführende Links:
http://bms.gibb.educanet2.ch/cjacobch/12/lehre_im_web_2_0.pdf
(u.a. mit Gegenüberstellung von LMS und PLE)
Ein Allround-Internetportal haben wir im Verlauf des Kurses mit netvibes.com schon kennengelernt. So ziemlich jede meiner Internetaktivitäten kann ich von dort aus verwalten. Bis dato mache ich das aber noch nicht, weil ich ein Fan vom Flanieren im Internet bin und momentan auch noch die Zeit dazu habe.
Was halte ich von PLE's?
Ich bin gespannt, ob sie sich im Laufe der Zeit gegen die LMS durchsetzen werden. Ein entscheidender Vorteil der persönlichen Lernumgebung ist, dass sie unabhängig von der jeweiligen Institution ist und mit den NutzerInnen wächst. So kann sie sich theoretisch über die Schulzeit, das Studium oder die Arbeit weiterentwickeln.
Allerdings setzt eine solche Lernumgebung auch eine gewisse Internetaffinität, sowohl von den Lehrenden als auch von den Lernenden, voraus. Ich denke nicht, dass das jedermanns Sache ist. Ein Kurs wie der, für den ich diesen Blog hier schreibe, wäre wohl Grundvoraussetzung bei der Einführung von PLE's. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass der Fokus auf das Individuum hier langsam zu groß und die soziale Komponente vernachlässigt wird. Und ich stelle es mir schwierig vor, alle erdenklichen Institutionen, bei denen man Lernen kann, PLE-ready machen.
Fazit: Es gibt einige Steine, die dem PLE noch aus dem Weg geräumt werden müssen. Vielleicht ergibt sich das mit der immer größer werdenden Selbstverständlichkeit des Internet für Jugendliche von selbst, dann ist es denke ich eine recht feine Sache.
Weiterführende Links:
http://bms.gibb.educanet2.ch/cjacobch/12/lehre_im_web_2_0.pdf
(u.a. mit Gegenüberstellung von LMS und PLE)
Dienstag, 5. April 2011
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